Was ist ein Notrufhandy

Frage:
Was ist ein Notrufhandy? Lohnt sich die Investitionen?

Antwort:
Es gibt eine unüberschaubare Zahl von "Notrufhandys". Sowohl ihre technische Ausstattung als auch der Kaufpreis und die monatlichen Kosten für die Aufschaltung auf eine Notrufzentrale variieren erheblich. Es gibt allerdings Zweifel, ob die versprochene Leistung der schnellen Hilfe im Notfall tatsächlich eingehalten werden kann.

Das betrifft zum einen die versprochene ?zuverlässige? Ortung der Notruf-Handys, die über GPS vorgenommen wird. Dazu ein Zitat aus einem Artikel aus Spiegel Online vom 07. Februar 2006 ?Die 1000 Augen des Doktor Schwitzgebel?, Teil 2: ?Das GPS-Navi [...] versage nicht nur bei bedecktem Himmel und unter belaubten Bäumen, in Zügen und in Gebäuden, sondern aufgrund eines ?Canyon-Effekts? auch in Straßenschluchten.? Ebenfalls wird in dem Online-Artikel auf heise.de "Mobile elektronische Fußfessel in Österreich gescheitert" vom 17.01.2007 über Probleme mit GPS berichtet: "Größtes Problem sei die Kommunikation der mobilen Geräte mit den GPS-Satelliten gewesen. Diese Verbindungen seien oft abgerissen, schon starker Schneefall habe zu Positionierungssprüngen von mehreren Kilometern geführt. Obwohl insgesamt nur 18 statt der geplanten 120 Personen überwacht wurden, sind so Dutzende von Fehlalarmen ausgelöst worden."

Zum anderen ist die Bereitstellung einer funktionierenden Notrufkette sehr problematisch. Da die Nutzer von Notrufhandys mobil sind, d.h. nicht nur in ihrem Haus oder ihrer Stadt unterwegs sind, kann nicht gewährleistet werden, dass ihnen Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn geschickt werden kann. Auch Rettungsdienste dürften erhebliche Probleme haben, Hilfe zu leisten. Zum Beispiel kann es passieren, dass ein Nutzer eines Notrufhandys mit Bahn oder Bus unterwegs ist und versehentlich sein Handy betätigt. Sollte die Notrufzentrale ihn dann nicht erreichen, müsste ihm selbstverständlich Hilfe geschickt werden. Aber wie sollte den Handynutzer diese Hilfe erreichen, wenn er nach wie vor unterwegs ist? Und vor allem, wer bezahlt einen derartigen Rettungsdiensteinsatz? Zumal davon auszugehen ist, dass nicht jeder ausgelöster Notruf tatsächlich ein Notruf ist, der einen Rettungsdiensteinsatz erfordert. Aber nur für diesen übernehmen die Krankenkassen die Kosten."

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