Fahrtdienste

Mobilität ist Teil unseres modernen Lebens. So lange man über Führerschein und Auto verfügt, ist dies auch selbstverständlich. Darüber hinaus bieten Bus und Bahn die Möglichkeit von A nach B zu kommen. Insbesondere in ländlichen Regionen ist ein Ortswechsel, der Besuch einer Veranstaltung, ein Arztbesuch oder ein Einkauf ohne PKW fast nicht möglich. Wenn nun die eigene Beweglichkeit nachlässt, der Führerschein, der Vernunft gehorchend, abgegeben ist und man zunehmend an seine eigenen vier Wände gebunden ist, sorgen Seniorenfahrdienste für die nötige Mobilität.

Ganz gleich ob zum Arzt, zum Einkaufen, ins Theater oder zu einem lieben Freund, die Mitarbeiter des Seniorenfahrdienstes holen ihre Gäste zur vereinbarten Zeit von zu Hause ab, begleiteten sie auf Wunsch am Zielort und bringen sie anschließend wieder nach Hause.

Im Gegensatz zu Taxifahrern sind die Fahrer von Seniorenfahrdiensten Fachkräfte, die zum Teil medizinisch geschult sind und sich mit den Bedürfnissen der Senioren auskennen. Speziell ausgerüstete Fahrzeuge erleichtern den Transport von Rollstuhlfahrern oder behinderten Menschen. In der Regel kann auch eine Begleitperson mitgenommen werden.

Diese Fahrdienste werden in vielen Fällen von Wohlfahrtsverbänden wie dem ASB, der AWO, dem DRK, den Maltesern, den Johannitern angeboten, aber auch von Privatunternehmen oder als zusätzlicher Service von Altenheimen, teilstationären Einrichtungen sowie Einrichtungen des Betreuten Wohnens.

Voraussetzung und Kosten

Um diese Fahrdienste in Anspruch nehmen zu können, muss eine Einschränkung oder Behinderung vorliegen, die das selbständige Benutzen eines privaten Fahrzeugs oder öffentlichen Verkehrsmittels ausschließt. Die Voraussetzungen für die Nutzung des Seniorenfahrdienstes sind durch die Einstufung in die Pflegestufe II, eine besondere ärztliche Verordnung oder einen Schwerbehindertenausweis mit speziellen Merkmalen gegeben.

Die entstehenden Kosten werden je nach Fahrdienst anhand der gefahrenen Kilometer und / oder nach Zeitaufwand abgerechnet. Die Tarife variieren von Anbieter zu Anbieter, daher lohnt sich ein Preisvergleich im Vorfeld. Sozialhilfeempfänger erhalten nach Prüfung durch das Sozialamt einen kostenlosen Berechtigungsschein für die Beförderung durch den Seniorenfahrdienst. Die medizinisch notwendigen Fahrten zum Arzt, Krankenhaus oder Therapeuten werden in der Regel von der Kranken- oder Pflegekasse übernommen.


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